• VSB
  • Social Software im Unternehmen

Social Software im Unternehmen

Social Software

Soziale Netzwerke wie Facebook, Google+, XING oder Twitter erleben derzeit einen massiven Hype. Im Privatumfeld kaum noch wegzudenken, entdecken Unternehmen zusehends auch den Mehrwert vernetzter und viraler Kommunikation im Geschäftsumfeld. Neue, v.a. jüngere Generationen von Mitarbeitern sind es gewohnt, Wissen und Wissenswertes mit anderen zu teilen, sich in Diskussionsforen einzubringen und sich virtuell zu präsentieren.

Warum ist es sinnvoll, diese Art von Kommunikation und Informationsverteilung auf das unternehmerische Umfeld zu projizieren?

  • Demografischer Wandel: In den nächsten 10 Jahren gehen 70% der Wissensträger in den westlichen Industrieländern in den Ruhestand. Wissen geht verloren.
  • Die Internetgeneration mit starker Affinität zu sozialen Netzwerken drängt in die Unternehmen
  • Schon ab 100 Mitarbeiter weiß die linke Hand nicht mehr was die Rechte tut
  • Der durchschnittliche Büroarbeiter verbringt ca. 15% bis 35% seiner Arbeitszeit mit Suchen (Quelle: Special IDC Report „Enterprise Search Technology: Information Disasters and the High Cost of Not Finding Information“)
  • Die stark ansteigende Anzahl an Heimarbeitsplätzen erfordert mehr Flexibilität bei der Ablage und Organisation von Informationen
  • Fusionen und Akquisitionen erfordern ein schnelles Zusammenwachsen der Organisationen
  • Die steigende Verbreitung mobiler Endgeräte verändert die Art wie wir Arbeiten, Informationen teilen, Beziehungen pflegen und Entscheidungen treffen 

Software, die diese Art der Kommunikation und Wissensverwaltung unterstützt, nennen wir Social Software.

Vom Mailverteiler zur organisierten Zusammenarbeit

Die Verteilung von Wissen über E-Mails ist isoliert, flüchtig und schafft redundante Informationen, die für andere nicht auffindbar sind und nicht effizient mit anderen geteilt werden können. Besonders neue Mitarbeiter haben auf Informationen aus historischen E-Mails keinen Zugriff.

Durch die Veröffentlichung der gleichen Information über eine Social Software sind die beteiligten Personen und Informationen einfach auffindbar, können effizient mit anderen geteilt werden und es entstehen Mehrwerte durch Kommentare, Diskussionen und Schlagworte. Expertise und wichtige Verbindungen werden auf diese Weise sichtbar.

News Blog statt Newsletter

Nachteile Newsletter:

  • Versand nur periodisch, im Zweifel „alte Information“
  • „Inhouse Spam“: Füllt den Posteingang ohne wirklichen Nutzen
  • Keine Integration in Intranetsuche (und somit später schwer auffindbar)
  • Ressourcen Verbrauch auf Server und Client (redundante Informationen)
  • Kein interaktiver „Rückkanal“
  • Neue Mitarbeiter haben keinen Zugriff auf alte Newsletter 

Vorteile Blog:

  • Tagesaktuelle Informationen
  • Automatisches Archiv, Entlastung der Mailserver
  • Effiziente Suche & Verschlagwortung
  • Zentral gepflegt und auffindbar
  • Einfach zu administrieren
  • Interaktion mit Lesern möglich
  • Relevante Informationen lassen sich besser filtern (RSS Feeds) 

Wikis als zentrale Informationsquelle

Wikis bieten eine einfache Möglichkeit, Dokumente und Informationen zentral abzulegen, Zugriffsrechte zu vergeben und Dokumente zu versionieren. Dadurch eigen sich Wikis hervorragend für die Bereitstellung von Basiswissen, z.B. Handbücher, Dokumentationen, Checklisten, Richtlinien, etc. Gut geeignet sind z.B. Dokumente der Personalabteilung, die allen Mitarbeitern zur Verfügung stehen sollen.

Unterstützung von Projektteams durch Communities

Die Informationsverwaltung und Kommunikation in Projekten lässt sich hervorragend über Communities organisieren. Hier können Dokumente abgelegt, Diskussionen geführt, Aufgaben verteilt und Vorgänge koordiniert werden. Insbesondere neue Projektteammitglieder werden diese konsolidierte Art der Projektdokumentation zu schätzen wissen, da schnell alle Informationen und Kommunikation zu einem Projekt gefunden werden.

Weitere Informationen zu Social Software und IBM Connections

IBM Connections ist eine eigenständige browserbasierte Software, die entgegen landläufiger Meinung kein Lotus Notes benötigt. Durch verschiedene Plugins erfolgt eine nahtlose Integration in andere Lösungen, wie MS Office, Windows Explorer, MS Outlook, MS SharePoint, Lotus Notes, etc.

Kunden die Lotus Notes im Einsatz haben, profitieren jedoch von besonderen Lizenzkonditionen. Außerdem wird die kommende Version von Lotus Notes eine enge Integration mit IBM Connections ermöglichen und das klassische Postfach in einen innovativen News Feed verwandeln, sofern IBM Connections eingesetzt wird.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gerne sprechen wir mit Ihnen über die Möglichkeiten, wie IBM Connections auch bei Ihnen einen Mehrwert in der Kommunikation und Informationsverwaltung schaffen kann.

Zurück