Digitale Werkzeugproben und Normenverwaltung bei Martin Metallverarbeitung GmbH

Martin Metallverarbeitung GmbH
Martin Metallverarbeitung GmbH

Kunde:

Als Produzent von Stanz- und Umformteilen, elektromechanischen Verstell-Systemen sowie einbaufertig montierten Baugruppen beliefert die Martin Firmengruppe viele namhafte Fahrzeughersteller, Automobilzulieferer sowie Unternehmen weiterer Industriezweige. Am Gründungssitz Ebersdorf bei Coburg sowie an vier weiteren Produktionsstandorten in Deutschland und Litauen entwickeln und fertigen 700 Mitarbeiter Produkte für Kunden in Europa und Übersee.

Ausgangssituation:

Bei der Firma Martin Metallverarbeitung GmbH wurden die Prozesse Werkzeugproben und Normverwaltung analysiert und optimiert.

Der Prozess Werkzeugproben begleitet die Fertigung neuer Werkzeuge. Hierbei müssen verschiedene Stellen involviert und informiert werden um z. B. das Material, die Qualität, die Produktionskapazität etc. sicherzustellen. Im bisherigen Verfahren wurden die Werkzeugproben explizit an die zuständigen Stellen weitergegeben oder diese darüber informiert. Die Prüfung erfolgte dann hinsichtlich des verwendeten Materials, der Kapazitätsverfügbarkeit und der Frage, ob das Werkzeug so in Produktion gehen kann. Basierend auf einem Excel-File, das dafür in die betreffenden Abteilungen gegeben wurde, führte es dazu, dass die benötigten Informationen eher unstrukturiert von den einzelnen Abteilungen angefordert und auch zurückgegeben wurden. Das wiederum verursachte Verzögerungen und vermeidbare Zusatzkosten.

Bei der Normverwaltung geht es darum neue bzw. vom Kunden geänderte Normen zu prüfen. Diese Aufgabe wird an verschiedene Stellen übertragen. Dabei wird geprüft, ob die Norm relevant und grundsätzlich umsetzbar ist. Erst dann wird sie für die Produktion freigegeben, so dass alle Mitarbeiter Zugriff auf die neue Norm haben. Bisher gab es hierfür eine Vielzahl von Aktenordern in denen diese Unterlagen abgelegt werden mussten.

Um die Umsetzung der Norm zu realisieren müssen unterschiedliche Maßnahmen ergriffen werden. Dies wurde bisher eher auf "Zuruf" und nach dem Zufallsprinzip geprüft. Dieser Ablauf war selbstredend weder strukturiert noch effektiv.

Lösung und Implementierung:

VSB konnte durch die Einführung von WEBCON BPS maßgeblich dazu betragen die Prozesse und dazugehörigen Formulare für die Normverwaltung und die Werkzeugproben schlanker und wesentlich effektiver zu gestalten.

VSB übernahm die Einführung und die Basisschulung und hat die Umsetzung der Normverwaltung unterstützt. Es gibt nun ein zentrales Verzeichnis. Durch die neuen digitalen Prozesse und den optimierten Workflow haben jetzt alle Mitarbeiter Zugriff auf die Inhalte der Normverwaltung und alle Daten und Änderungen sind aktuell. Die bisherigen Probleme konnten gänzlich behoben werden. Die abgebildeten Prozesse haben nun einen strukturieren, systematischen und effektiven Verlauf.

Der Prozess Werkzeugprobe wird von Martin Metall selbstständig umgesetzt, ist aber aktuell noch in der Planung und Testphase. Der Ablauf wird zukünftig so sein, dass der jeweilige Projektleiter die Werkzeugprobe anmeldet und diese somit an einen Disponenten weitergibt. Damit wird sichergestellt, dass alle relevanten Kriterien geprüft werden. Erst nach dieser systemunterstützten Überprüfung erhält der Projektleiter die Werkzeugfreigabe.

Fazit:

Nach der erfolgreichen Einführung der WEBCON BPS Software ist Herr Sandro Schlemmer, IT-Leiter bei Martin Metall, begeistert von den neuen Lösungen. Sowohl die Einführung als auch die Schulung durch Herrn Ralf Kühne von VSB waren hervorragend. Er bezeichnete Herrn Kühne als absolute „Ikone“ auf diesem Gebiet. Die Einführung neuer Systeme sowie die Umgestaltung weiterer Prozesse sind aktuell in Planung.

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